Nebenfächer

Bildende Kunst

Im Fach Bildende Kunst haben die Schülerinnen die Möglichkeit, ihre kreativen Fähigkeiten zu entwickeln und auszuleben. Das Fach fördert nicht nur die künstlerische Ausdrucksweise, sondern auch grundlegende Fertigkeiten, die in vielen Lebensbereichen von Bedeutung sind. Zu den Grundfertigkeiten gehören verschiedene Techniken, wie Zeichnen, Malen und Komposition. Die Schülerinnen lernen, mit unterschiedlichen Malmitteln umzugehen und ein Gespür für räumliche Darstellung und dreidimensionale Objekte zu entwickeln.

Ein zentrales Ziel des Faches ist es, die Kreativität der Schülerinnen zu fördern. Sie werden ermutigt, eigene Ideen und Vorstellungen in Kunstwerke umzusetzen. Durch freies Arbeiten und das Experimentieren mit verschiedenen Stilen und Techniken können die Schülerinnen ihren individuellen künstlerischen Ausdruck finden. Die Reflexion über die eigenen Arbeiten und die kritische Betrachtung von Kunstwerken tragen zur persönlichen Entwicklung bei.

Im Unterricht wird mit einer Vielzahl von Materialien gearbeitet, um unterschiedliche Techniken und Ausdrucksformen zu erkunden. Dazu gehören Papier, Farben wie Aquarell und Acryl, sowie skulpturale Materialien wie Ton und Holz. Auch digitale Medien finden ihren Platz, beispielsweise in der Fotografie und digitalen Bildbearbeitung.

In den höheren Klassenstufen wird der Bezug zu bekannten Künstlerinnen und Kunstbewegungen hergestellt, um das Verständnis für Kunst zu vertiefen. Die Schülerinnen lernen verschiedene Künstlerinnen und deren Stile kennen, von Picasso über Van Gogh bis hin zu Banksy. Zudem werden bedeutende Epochen und Strömungen der Kunstgeschichte eingeführt, um einen Kontext zu schaffen. Durch Projekte entwickeln die Schülerinnen eigene Arbeiten, inspiriert von bekannten Künstler*innen, und interpretieren deren Techniken und Ideen.

Insgesamt bietet das Fach Bildende Kunst eine umfassende Plattform für kreatives Lernen und persönliche Entfaltung. Die Kombination aus dem Erwerb von Grundfertigkeiten, dem Ausleben von Kreativität, dem Arbeiten mit verschiedenen Materialien und dem Bezug zu Künstlerinnen in höheren Klassenstufen ermöglicht den Schülerinnen eine spannende künstlerische Reise.

Biologie

Biologie als „Wissenschaft des Lebens“ vermittelt in dem Unterrichtsfach ab Klasse 7 auf der Sachebene ein grundlegendes Verständnis von Lebewesen, ihren Lebensprozessen, ihrer Entwicklung, Vielfalt und ihren Wechselbeziehungen untereinander und mit dem Lebensraum. Dieses Wissen wird mit Alltagsfragen zu Gesundheit, Umwelt und Nachhaltigkeit verknüpft und weist damit den Bezug von Schule zum Leben auf, um eine reflektierte Haltung im Umgang mit Natur, Technik und eigenen Entscheidungen zu fördern.

Als Naturwissenschaft orientiert sich zeitgemäßer Biologieunterricht am forschend-entwickelnden Unterrichtsverfahren. Das bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler authentische Fragen zu biologischen Phänomenen stellen, diese hypothesengeleitet untersuchen, dazu verschiedene fachgemäße Arbeitstechniken zur Erkenntnisgewinnung kennen und nutzen lernen, die erhobenen Daten auswerten, präsentieren sowie begründete Erklärungen und Handlungsoptionen daraus ableiten.

Fachgemäße Arbeitsweisen sind beispielsweise das Mikroskopieren, das Beobachten und Untersuchen von Realobjekten im Fachraum, auf dem Schulgelände aber auch an außerschulischen Lernorten unter anderem bei Exkursionen zu unserem Kooperationspartner dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald mit seinen Bildungsprogrammen am Erbeskopf und auf der Wildenburg, Schülerversuche, Arbeiten mit Modellen, Sachtext- und Diagrammanalyse, Bestimmungsübungen zu einheimischen Tier- und Pflanzenarten und einige mehr.

Kommunikation, Präsentation und Bewertung der gewonnen Erkenntnisse erfolgen in diversen Unterrichtssituationen durch Vermittlung und Anwendung von entsprechend fördernden analogen Methoden und digitalen Werkzeugen.

Grundsätzlich ist der Biologieunterricht kompetenzorientiert und verbindet systematisch die fortschreitende Schulung der Sach-, Erkenntnisgewinnungs-, Kommunikations- und Bewertungskompetenz zur Vorbereitung auf die Berufswelt, weiterführende Schulen oder ein Studium.

Chemie

Viele verbinden mit Chemie persönliche Vorstellungen – von Erlebnissen aus der Schulzeit bis hin zu den hoffentlich positiven Erwartungen an ein neues Fach ab Klasse 8.

Unser Unterricht setzt auf konsequenten Alltagsbezug und eine klare Umweltorientierung bei der Auswahl der Inhalte. Sicherheit und Nachhaltigkeit stehen bei allen Experimenten an erster Stelle. So wird die besondere Bedeutung des Faches für Gegenwart und Zukunft sichtbar.

In modern ausgestatteten Fachräumen trainieren die Schülerinnen und Schüler wissenschaftliches Arbeiten und lernen Schritt für Schritt die zentralen Bereiche der Chemie kennen. Dabei berücksichtigen wir, dass viele nach Klasse 10 entweder in handwerklich‑technische Berufe einsteigen oder in die gymnasiale Oberstufe wechseln möchten.

Über die fachlichen Standards hinaus möchten wir Chemie so erfahrbar machen, wie sie ist: eine faszinierende Wissenschaft!

Beispiele für Inhalte und Projekte im Chemieunterricht

  • Was ist Chemie?
  • Stoffgemische und Trennverfahren
  • Oxidation von Metallen und Nichtmetallen
  • Chemische Zeichensprache
  • Atombau und Periodensystem der Elemente
  • Säuren, Laugen, Neutralisation
  • Analysen in Natur und Umwelt
  • Mineralien und Metalle
  • Elektrochemie
  • Organische Chemie

Geschichte

Das Fach Geschichte wird ab der Klassenstufe 7 bis zur Klassenstufe 10 unterrichtet.

Beginnend in der Vor-und Frühgeschichte wird der Bogen in die Zeitgeschichte und Gegenwart geschlagen.
Unterrichtsschwerpunkt ist die Arbeit an schriftlichen historischen Quellen mit dem Ziel des selbstständigen Textverständnisses. Aber auch Bildquellen, Karikaturen und audio-visuelle Medien dienen dem Geschichtsverständnis. Bezüge zum tagesaktuellen Geschehen gehören genauso dazu wie die Auseinandersetzung mit historischen Inhalten.
Darüberhinaus wird projekt- und handlungsorientiert sowie fächerübergreifend gearbeitet. Dabei wird auch die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt. Zu nennen sind z.B. die „Höhlenmalerei“ und der Umgang mit steinzeitlichen Waffen und dem Feuerbohrer.

Exkursionen u.a. in Museen (z.B. Freilichtmuseum Bad Sobernheim, Landesmuseum Trier), in historische Städte (z.B. Trier), aber auch in ehemalige Konzentrationslager aus der Nazi-Diktatur bereichern den Unterricht genauso wie wechselnde Ausstellungen in unserer Schule und die ständige Arbeit an unsererm Geschichtsfries im ersten Obergeschoss unseres Schulgebäudes.
Besonders zu Themen der Neueren Geschichte und der Zeitgeschichte werden immer wieder Augenzeugen zu Vorträgen eingeladen.

Insbesondere die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Antisemitismus bilden als fest verankerter Teil des schuleigenen Qualitätsprogramms einen Schwerpunkt für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen. In Kooperation mit außerschulischen Partnern wie dem Stadtjugendamt oder dem Kirchenkreis Obere Nahe ist dies ein zentraler Punkt des historischen Lernens im Rahmen der Demokratieerziehung.

Musik

Musik wird in den Jahrgangsstufen 5, 6, 7 und 9 unterrichtet. Der Unterricht orientiert sich dabei an den Lehrplänen des Landes Rheinland-Pfalz und fördert Hör- und Gestaltungskompetenzen ebenso wie das Verständnis für musikalische Strukturen. Differenzierte Aufgabenformate ermöglichen es, sowohl Vorerfahrungen aufzugreifen als auch Grundlagen zu legen.

Gute Rahmenbedingungen unterstützen dabei das Lernen: Unser Musikraum ist mit Orff-Instrumenten, Percussion, Boomwhackers, Schülerkeyboards und einigen Bandinstrumenten (E-Bässe, E-Gitarren, Drumset) gut ausgestattet und erlaubt variantenreiche Unterrichtsformen vom Klassenmusizieren bis zur Arbeit in Kleingruppen. Der Schwerpunkt der Arbeit im Musikunterricht liegt dabei bewusst auf dem unmittelbaren musikalischen Ausdruck und dem gemeinsamen Klang im Raum.

Ergänzend zum Unterricht gibt es eine wöchentliche Musik-AG. Dieses Angebot wird je nach Interesse der Schülerinnen und Schüler genutzt und dient dazu, musikalische Fähigkeiten zu vertiefen sowie kleine Beiträge für schulische Anlässe vorzubereiten.

Ziel unseres Musikunterrichts ist es, musikalische Ausdrucksfähigkeit, Konzentration und Teamfähigkeit zu fördern und allen Lernenden einen Zugang zu Musik zu eröffnen – vom ersten gemeinsamen Rhythmus bis zum sicheren Auftreten im Klassenverband.

Nawi (Naturwissenschaften)

Das Fach Naturwissenschaften wird in allen weiterführenden Schulen in der Orientierungsstufe unterrichtet und fasst die drei klassischen Fächer Biologie, Physik und Chemie zu einem integrativen, fächerübergreifenden Unterricht zusammen.

Ziel ist es, Neugier für die Natur zu wecken, grundlegende naturwissenschaftliche Kenntnisse aufzubauen und Arbeitsweisen des Forschens kindgerecht einzuüben sowie diese zu dokumentieren und zu präsentieren.

Naturwissenschaftlicher Unterricht orientiert sich stets am forschend-entwickelnden Unterrichtsverfahren, bei dem die Kinder zur Erklärung naturwissenschaftlicher Phänomene in die Forscherrolle schlüpfen und Fragen über die Natur auf den Grund gehen, indem sie in alltagsnahen Situationen den naturwissenschaftlichen Weg der Erkenntnisgewinnung durch das Lernen und Anwenden fachgemäßer Arbeitsweisen nutzen, um die selbst formulierten Fragen eigenständig beantworten zu können. Diese Forschungsergebnisse werden besprochen, analysiert, präsentiert und diskutiert zur Förderung der Kommunikations- und Bewertungskompetenz auch in Hinsicht auf nachhaltige Bildung in Bezug auf Umwelt und Gesundheit.

Die Themen orientieren sich an der Lebenswelt der Kinder und verbinden biologische, physikalische und chemische Perspektiven in verschiedenen Themenfeldern. Innerhalb dieser werden die Heranwachsenden an typische naturwissenschaftliche Wege der Erkenntnisgewinnung sukzessive herangeführt, wie beispielsweise Schülerversuche, Mikroskopieren, Bestimmungsübungen, Arbeiten mit Modellen, Beobachten und Vergleichen und vielen mehr. Dabei steht stets die Handlungsorientierung im Vordergrund. Auch das sicherheitsrelevante Verhalten in den Fachräumen und das Kennenlernen der Laborgeräte sind integrativer Bestandteil des Faches. Weiterhin bildet die Naturbegegnung zentrales Element des Nawiunterrichtes, etwa indem Realobjekte in der Schule untersucht werden, Schülerinnen und Schüler den Schulhof erforschen oder Exkursionen in Zusammenhang mit den Inhalten der verschiedenen Themenfelder unternehmen. Beispiele dafür sind Clean-Up-Days in der Umgebung, das WasserWissenWerk, unser Kooperationspartner der Nationalpark Hunsrück-Hochwald mit seinen vielfältigen Bildungsangeboten am Erbeskopf und auf der Wildenburg, Besuch der Edelsteinmine Steinkaulenberg und diverse weitere.

Umgangssprachlich als „Nawi“ bezeichnet, kann Naturwissenschaften am Ende der 6. Klasse zur Versetzung als Ausgleichsfach für die Hauptfächer herangezogen werden, obwohl es selbst ein Nebenfach darstellt.

Sozialkunde

Wir bereiten uns auf das Leben in der demokratischen Gesellschaft vor:

Im Fach Sozialkunde steht die politische Bildung der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Die Heranwachsenden sollen zu mündigen Bürgern heranreifen, die selbstbestimmt und begründbar Entscheidungen für ein gesellschaftliches Miteinan-der treffen können.
Die Lernenden erwerben Grundkenntnisse politischer Zusammenhänge, wodurch sie aktuelle politische Geschehnisse analysieren und beurteilen lernen, um wiederum für sich entscheiden zu können, wie sie selbst persönlich künftig politisch handeln werden (bspw. Wahlen).
Wichtige gesellschaftliche Normen und Werte werden vermittelt und die Bedeutung von Regeln und Gesetzen erkannt. Auch soziale Kompetenzen werden trainiert. So etwa die Fähigkeiten, sich in andere Personen hineinversetzen zu können (Methode: Rollenspiele) sowie Standpunkte anderer verstehen, akzeptieren und tolerieren zu können (Methode: Pro-/Contra-Debatten), wobei eine andere Sicht der Dinge entsteht und die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Meinung mit der anderer vergleichen können.
All diese Fähigkeiten machen einen mündigen Bürger einer demokratischen Gesellschaft aus und bereiten die Jugendlichen so auch für die künftige Berufswelt vor, in der diese Kompetenzen verlangt werden. Durch die Praktika in Klassenstufe 8 (Bildungsgang Berufsreife, 3 Wochen) und Klassenstufe 9 (Bildungsgang Mittlerer Schulabschluss, 2 Wochen) bekommen die Schülerinnen und Schüler einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt. Ob sie sich mit dem Beruf qualifiziert auseinandergesetzt haben, müssen sie anschließend in einer differenzierten Praktikumsmappe beweisen, deren Ziel lautet: Welcher Beruf ist für mich geeignet?

Physik

Der Physikunterricht vermittelt jungen Menschen eine fundierte Grundlage für die Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen und technischen Fragestellungen, die unsere moderne Lebenswelt maßgeblich prägen. Naturwissenschaftliche Erkenntnisse und deren technische Anwendungen ermöglichen Fortschritte in zahlreichen Bereichen. So finden beispielsweise Ergebnisse der Halbleiterphysik Anwendung in der Solartechnik und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur umweltschonenden Energieumwandlung und -nutzung. Im Unterricht werden diese Zusammenhänge zwischen Forschung, Erkenntnisgewinn und konkreter Alltagsrelevanz anschaulich und lebensnah vermittelt.

Angesichts der rasanten technischen Entwicklungen ist es von zentraler Bedeutung, dass Schülerinnen und Schüler Chancen und Risiken neuer Technologien erkennen, bewerten und reflektieren können. Insbesondere bei komplexen und gesellschaftlich kontrovers diskutierten Themen wie der Atom- und Kernphysik benötigen sie fundiertes naturwissenschaftliches Wissen, um Vor- und Nachteile sachgerecht abzuwägen, sich eine eigene Meinung zu bilden und verantwortungsvoll an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen teilzunehmen.

Der moderne Physikunterricht geht dabei weit über das reine Erlernen von Formeln und Theorien hinaus. Im Mittelpunkt steht das experimentelle Arbeiten. Dank der modernen Ausstattung des Physikbereichs ist ein schüler- und handlungsorientierter Unterricht fest etabliert. An hochwertigen Experimentiertischen arbeiten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen selbstständig und erleben physikalische Phänomene unmittelbar durch eigene Versuche. Dieses entdeckende Lernen fördert ein nachhaltiges Verständnis von Zusammenhängen. Ergänzend ermöglicht die multimediale Ausstattung des Physiksaals den Einsatz von Computersimulationsprogrammen, mit denen virtuelle Experimente durchgeführt und komplexe Vorgänge modellhaft dargestellt werden können.

Sport

Der Sportunterricht beginnt in den fünften Klassen mit dem Schwimmunterricht. Hier werden die Schüler im Hallenbad, welches im Winter mit dem Bus angefahren wird, in verschiedenen Schwimm-, Start- und Sprungtechniken unterrichtet. Parallel zu dieser zweistündigen Veranstaltung findet der reguläre zweistündige Sportunterricht statt. Zur Verfügung stehen hier die sehr moderne Mikadohalle, unsere eigene Sporthalle sowie ein Gymnastikraum mit verschiedensten Ausstattungen.

Einmal im Jahr wird die Außenanlage dazu genutzt, das Laufabzeichen sowie das Sportabzeichen abzulegen. Parallel dazu finden in den Klassen 5-7 Bundesjugendspiele statt.

In den Abschlussklassen werden die Schulklassen geteilt. Die Schüler  entscheiden sich innerhalb des Faches für einen Wahl- bzw. Pflichtbereich.
Zu den verpflichtenden Grundlagen können die Schüler verschiedene  Ball bzw. Individualsportarten wählen. Somit kann jeder Schüler selbst seine Schwerpunkte setzen.

Neben den im Lehrplan fest verankerten Themen werden auch aktuelle Trendsportarten in das Bewegungsbild des Schulalltages integriert. Slackline, Waveboards, Ringhockey und Ultimate Frisbee bieten den Schülern ebenfalls die Möglichkeit, Bewegung in den Sportunterricht zu bringen. Diese werden immer wieder im Unterricht eingesetzt um moderne Bewegungsakzente zu setzen. Eine enge Zusammenarbeit mit den Herstellern der Waveboards bietet den Schülern 4 Wochen im Jahr einen kostenlosen Schnupperkurs. So mancher Schüler entdeckt hier sein Talent.

Zudem nimmt eine Schüler-Fußballmannschaft regelmäßig mit Erfolg an verschiedensten Turnieren teil. Jugend trainiert für Olympia sowie das Kreisjugendsportfest sind fester Bestandteil für persönliche Erfolge der Schüler.

Erdkunde

Im Erdkundeunterricht stehen die Entwicklung räumlicher Orientierung sowie das Verständnis globaler Zusammenhänge im Mittelpunkt.

Die Schülerinnen und Schüler lernen, Informationen aus verschiedenen Quellen auszuwerten, Karten, Diagramme und Grafiken zu analysieren und geographische Fragestellungen handlungsorientiert zu bearbeiten.

Dabei erwerben sie grundlegende Kenntnisse über naturgeographische sowie gesellschaftliche Strukturen und Prozesse und erkennen die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt.

Der Unterricht orientiert sich an Prinzipien wie Anschaulichkeit, Lebensweltbezug, Selbsttätigkeit, Aktualität sowie vernetztem und globalem Denken.

Ein besonderer Schwerpunkt ist die Bildung für nachhaltige Entwicklung im Sinne der Agenda 2030 sowie die Auseinandersetzung mit globalen Herausforderungen, etwa dem Klimawandel.

Erdkunde verknüpft naturgeographische Grundlagen mit gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Fragestellungen und fördert Orientierungswissen für verantwortungsbewusstes Handeln im Alltag (z. B. in den Bereichen Konsum, Mobilität, Ernährung und Mediennutzung).

Exkursionen und außerschulische Lernorte, beispielsweise der Besuch eines Bauernhofs, ergänzen den Unterricht und ermöglichen praxisnahes Lernen im realen Raum.

Ziel ist die Entwicklung einer raumbezogenen und wertorientierten Handlungskompetenz, die zu reflektiertem, verantwortungsvollem und nachhaltigem Handeln befähigt.

Religion / Ethik

Evangelische Religion

Im Fach Evangelische Religion geht es um mehr als nur biblische Geschichten. Hier stellen wir Fragen, die wirklich zählen:

Wer bin ich? Woran glaube ich? Was ist richtig und fair?

Unsere Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit der Bibel, dem Leben Jesu, christlichen Festen und aktuellen gesellschaftlichen Themen. Gleichzeitig lernen sie andere Religionen kennen und üben einen respektvollen Dialog.

Der Unterricht bietet Raum für eigene Meinungen, Diskussionen und persönliche Gedanken. Er stärkt Werte wie Respekt, Verantwortung und Toleranz – und begleitet junge Menschen dabei, ihren eigenen Standpunkt zu entwickeln.

Evangelische Religion bedeutet bei uns: nachdenken, mitreden, Haltung zeigen.

Katholischer Religionsunterricht

Der katholische Religionsunterricht unserer Schule begleitet Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg, sich mit grundlegenden Fragen des Glaubens, des Lebens und des Zusammenlebens auseinanderzusetzen.

Im Unterricht lernen die Schülerinnen und Schüler zentrale Inhalte des christlichen Glaubens kennen, insbesondere die Botschaft der Bibel, das Leben und Wirken Jesu Christi sowie wichtige Feste und Traditionen der Kirche. Gleichzeitig werden sie dazu angeregt, über eigene Erfahrungen, Werte und Überzeugungen nachzudenken.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem respektvollen Dialog: Neben dem Christentum werden auch andere Religionen und Weltanschauungen thematisiert. Somit werden Verständnis und Toleranz gefördert.

Darüber hinaus greift der katholische Religionsunterricht der Ida-Purper-Schule aktuelle Themen aus der Lebenswelt der Jugendlichen auf – etwa Freundschaft, Verantwortung, Gerechtigkeit, Umgang mit Konflikten oder Fragen nach Sinn und Zukunft. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler in ihrer persönlichen Entwicklung zu stärken und sie zu einem verantwortungsbewussten und solidarischen Handeln in unserer Gesellschaft zu ermutigen.

Das Fach Ethik ist das Fach, das von allen Schülerinnen und Schülern besucht wird, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen.

Inhaltlich orientiert es sich sehr stark an der Philosophie und behandelt zentrale Fragen des menschlichen Lebens, z.B. „Wo kommen wir her?“, „Was ist richtiges Handeln?“, „Was ist gutes Leben?“, „Wie sollen Menschen zusammenleben?“

Ziel des Ethikunterrichtes ist es, Kinder und Jugendliche zur selbständigen moralischen Urteilsbildung und zu verantwortlichem Handeln zu befähigen. Typische Themen in Sekundarstufe I sind: Freundschaft, Konflikte, Zusammenleben; Freiheit, Gewissen, Verantwortung; Glück und Sinn des Lebens; Umgang mit Natur und Umwelt; Religionen und Weltanschauungen.

In Rheinland-Pfalz verfolgt der Ethikunterricht damit die Stärkung der Urteils- und Argumentationskompetenz, die Orientierung an Werten, die Förderung der Handlungsfähigkeit und die Persönlichkeitsbildung. Es handelt sich also um ein reflexives, lebensnahes Fach, das weniger auf Faktenlernen, vielmehr auf Denken, Diskutieren und Urteilen ausgerichtet ist. Es will Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, sich in einer komplexen Welt moralisch orientieren und verantwortungsvoll handeln zu können.

Der Ethikunterricht stützt sich an unserer Schule im Wesentlichen auf das Lehrwerk „Abenteuer Ethik 1-3“.

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