TuN-Schüler werden Energie-Experten

OIE fördert energiegeladenen Unterricht

Der Klimawandel spielt in der Unterrichtseinheit eine große Rolle, Fossile Energiestoffe, Treibhauseffekt und dessen Folgen werden gemeinsam besprochen. Dass eine alternative Möglichkeit der Energiegewinnung her muss, ist den Schülern schnell klar. Interessiert verfolgen die Jugendlichen daher, wie Linda Himbert, Studentin für Energietechnik in Trier, eine kleine Dampfmaschine aufbaut, um die Funktionsweise von herkömmlichen Kraftwerken anschaulich zu demonstrieren. Langsam beginnt das Wasser zu kochen, der entstandene Wasserdampf treibt die Turbine an, der Generator wandelt die Bewegung in Strom um und eine Glühbirne leuchtet auf. Dann kommt der Schwenk zu den erneuerbaren Energien. Himbert präsentiert den Schülern deshalb kleine Solarzellen und legt dar, wie sie funktionieren. Um Windenergie zu erklären, hat sie eigens zwei Windrad-Modelle mitgebracht, die die Jugendlichen durch Pusten zum Drehen und eine Lampe zum Leuchten bringen können. „Aus meiner eigenen Schulzeit weiß ich, dass es besser ist, Wissen anschaulich zu vermitteln anstatt nur Theorie zu predigen. Das Thema ‘Erneuerbare Energien‘ wird in Zukunft eine immer größere Rolle spielen und es ist wichtig, die Schüler früh dafür zu sensibilisieren“, berichtet Himbert. Besonders interessiert zeigen sich die Achtklässler beim Modell eines Wasser-Pumpspeicher-Kraftwerks. Tobias pumpt dafür Druck auf einen Wasserbehälter. Der Druck treibt das Wasser durch einen Schlauch nach oben. Dadurch entsteht Bewegungsenergie, die eine Turbine antreibt und die Energie in einen Generator leitet, der sie wiederum in Strom umwandelt. Auch hier leuchtet wieder eine grüne Lampe auf. Experiment geglückt! Doch eine große Schwierigkeit bei Strom aus Sonne und Wind ist die Wetterabhängigkeit. Was also tun, wenn keine Sonne scheint und kein Wind weht? Die Lösung sind moderne Speichermedien, die es zum Teil schon gibt aber zum Großteil noch weiter erforscht und entwickelt werden müssen.

Die Schüler erkennen, dass die Energiewende nur Erfolg haben kann, wenn jeder Einzelne den Energieverbrauch senkt, die Effizienz steigert und dadurch CO2 einspart. Das ist den Schüler heute in Zusammenarbeit mit der OIE und der dt. Umwelt Aktion e.V. klar geworden. 

Das weiß man auch bei der OIE. So investiert sie beispielsweise in Anlagen für erneuerbare Energien genauso wie in Förderprogramme und Pilotprojekte zur Effizienzsteigerung. 

Die OIE fördert im Rahmen von „3malE – Bildung mit Energie“ den Energieunterricht der Deutschen Umwelt-Aktion e.V. in Schulen und Kindertageseinrichtungen. Auf diese Weise möchte das Unternehmen schon bei Kindern das Bewusstsein für einen effizienten und schonenden Umgang mit Energie wecken. 

Die OIE AG ist der regionale Energieversorger für die sichere und zuverlässige Lieferung von Energie und Service im Landkreis Birkenfeld und Teilen des Landkreises Kusel. Sie bietet ihren Kunden Strom, Gas, Wärme und damit verbundene Dienstleistungen aus einer Hand.