Sozialkunde

Wir bereiten uns auf das Leben in der demokratischen Gesellschaft vor:

Im Fach Sozialkunde steht die politische Bildung der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Die Heranwachsenden sollen zu mündigen Bürgern heranreifen, die selbstbestimmt und begründbar Entscheidungen für ein gesellschaftliches Miteinan-der treffen können.
Die Lernenden erwerben Grundkenntnisse politischer Zusammenhänge, wodurch sie aktuelle politische Geschehnisse analysieren und beurteilen lernen, um wiederum für sich entscheiden zu können, wie sie selbst persönlich künftig politisch handeln werden (bspw. Wahlen).
Wichtige gesellschaftliche Normen und Werte werden vermittelt und die Bedeutung von Regeln und Gesetzen erkannt. Auch soziale Kompetenzen werden trainiert. So etwa die Fähigkeiten, sich in andere Personen hineinversetzen zu können (Methode: Rollenspiele) sowie Standpunkte anderer verstehen, akzeptieren und tolerieren zu können (Methode: Pro-/Contra-Debatten), wobei eine andere Sicht der Dinge entsteht und die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Meinung mit der anderer vergleichen können.
All diese Fähigkeiten machen einen mündigen Bürger einer demokratischen Gesellschaft aus und bereiten die Jugendlichen so auch für die künftige Berufswelt vor, in der diese Kompetenzen verlangt werden. Durch die Praktika in Klassenstufe 8 (Bildungsgang Berufsreife, 3 Wochen) und Klassenstufe 9 (Bildungsgang Mittlerer Schulabschluss, 2 Wochen) bekommen die Schülerinnen und Schüler einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt. Ob sie sich mit dem Beruf qualifiziert auseinandergesetzt haben, müssen sie anschließend in einer differenzierten Praktikumsmappe beweisen, deren Ziel lautet: Welcher Beruf ist für mich geeignet?